Das Wetter auf Mallorca
Die Balearen liegen zwischen dem 39. und dem 40. Breitengrad im Mittelmeer. Diese Lage allein sorgt schon für ein gemäßigtes Klima, dem sogenannten gemäßigten subtropischen Klima. Im Vergleich zu dem Wetter in Deutschland bedeutet dies, dass die mallorquinischen Winter milder sind als jene in Deutschland, die Sommer jedoch wärmer. Als Faustregel gilt: Die Durchschnittstemperaturen auf Mallorca sind 10° Celsius höher als in Deutschland. Das Wetter auf Mallorca kann empfindlich kalt werden, der Gefrierpunkt wird in den Küstenregionen jedoch so gut wie nie unterschritten. In den bergigen Regionen Mallorcas ist das Wetter jedoch kälter. Je höher der Ort gelegen ist, um so kälter ist es dort auch im Winter.
Im Innenland Mallorcas, schon auf einer Höhe von 400 Metern über dem Meeresspiegel können 0° Celsius gerade im Dezember und Januar unterschritten werden. In diesen Regionen gibt es somit Frost, jedoch keinen Schneefall. Mallorca ist dem Namen nach die größte unter den Baleareninseln. Der Name stammt aus dem Lateinischen "insula major", was "die große Insel" bedeutet. Sie besitzt jedoch nur eine Grundfläche von 3604 Quadratkilometern. Trotz der verhältnismäßig kleinen Fläche gibt es bedeutende Wetterunterschiede zwischen dem Norden und dem Süden Mallorcas. Ganz allgemein jedoch gelten folgende Durchschnittswerte das Wetter betreffend für Mallorca: Die maximale Jahrestemperatur beträgt 22,4 ° Celsius, das Jahresminimum 11,1° Celsius. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt somit bei 16,7° Celsius. Der durchschnittliche Niederschlag beträgt 280,8 mm.
Durchschnittlich 7,5 Sonnenstunden fallen auf einen Tag und 76,2 Regentage wurden für Mallorca berechnet. Im Norden Mallorcas im Küstengebiet herrscht ein feuchteres und kühleres Klima als in Mallorcas südlicher Küstenregion vor. Im Norden kommt es somit zu häufigerem Niederschlag und es ist häufiger bewölkt als im Süden. Dies liegt auch an der Hügellandschaft, die sich im Innenland Mallorcas befindet. Die Wolken regnen so eher im Norden und im Landesinneren ab, im Süden Mallorcas kann man daher den wolkenlosen Himmel und die intensivere Sonneneinstrahlung genießen. Die gemessenen Niederschlagswerte sprechen innerhalb dieser Wetterdiskrepanz auf Mallorca für sich. Der durchschnittliche Niederschlag im Norden beträgt 1400 mm, im Süden beträgt dieser Wert lediglich 400 mm. Der mallorquinische Winter zeichnet sich durch seine Windstillen aus und schon im Januar bringt der "kleinen Sommer" die Mandelblüten zum Blühen.
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